07. März 2006
07-Mar-2006
Neu-Isenburg - Viele Unternehmen bauen ihr Personalwesen um, zum Beispiel definieren sie neue Richtlinien, zentralisieren Funktionen oder lagern Prozesse aus. Die Hauptgründe dafür sind: die stärkere strategische Ausrichtung des Personalwesens (68 Prozent der Befragten), verbesserter Service (66 Prozent), Reaktion auf Veränderungen im Unternehmen und im Markt (60 Prozent), optimierte Nutzung neuer Technologien (49 Prozent) und besseres Kostenmanagement interner Prozesse (47 Prozent). Dies ist das wichtigste Ergebnis der zum zweiten Mal von SBPOA (Shared Services and Business Process Outsourcing Association) im Auftrag von ADP Employer Services durchgeführten Studie „HR Transformation: A Global Vision“. Sie steht auf der Website http://www.sharedservicesbpo.com/uploaded/documents/2005-HR-Report.pdf zum Herunterladen bereit. „Wir betrachten es als positive Entwicklung, dass Kostenersparnis nicht länger die Hauptursache für Umstrukturierungen im Personalwesen ist“, sagt Andreas Kiefer, Geschäftsführer von ADP. „Das bedeutet, dass immer mehr Unternehmen die Bedeutung der strategischen Ausrichtung ihrer Personalabteilungen erkennen. Sie können dadurch einen deutlichen Beitrag zu Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens leisten. Unsere globale BPO-Lösung ADP GlobalView ermöglicht dies bereits zahlreichen multinationalen Unternehmen.“ Mehr als 150 vorwiegend große, multinationale Unternehmen weltweit haben an dieser Umfrage teilgenommen. Davon besitzen 57 Prozent einen Umsatz von über sechs Milliarden Euro. Die gemeinsame Studie von ADP und SBPOA sollte herausfinden, - aus welchen Gründen Unternehmen ihre HR-Prozesse und Dienstleistungen ändern - welche Prozesse ausgelagert werden - welche Schwierigkeiten dabei zu überwinden sind und - nach welchen Kriterien Service-Provider ausgewählt werden Der am häufigsten ausgelagerte HR-Prozess ist die Gehaltsabrechnung. Anschließend folgen die jeweilige Verwaltung von (nach Häufigkeit der Nennung): Pensionen, Gesundheitsleistungen, Auslandsumzügen von Mitarbeitern und Aktienoptionen. Außerdem fand die Studie heraus, dass im Jahr 2005 Kunden die „richtigen“ Kriterien für die Auswahl der Provider-Wahl angewendet haben. Dazu zählen nachweisbare Erfüllung von Service-Standards, die Einbeziehung vieler Länder, ein breites Leistungsportfolio, die Spezialisierung in wichtigen Bereichen sowie technisches Know-how.


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