Wo laufen sie denn?

Industrie 4.0

Die Rolle von „Social Media“ im Kampf um die besten Köpfe in Zeiten der Industrie 4.0

Die konstant wachsende deutsche Wirtschaft erfordert schon heute ein Plus an Fachkräften, um bei Laune zu bleiben. Dieser Boom wird anhalten, „Industrie 4.0“ und das  „Internet der Dinge“ lassen grüßen.
Industrie 4.0 steht für die lückenlose Vernetzung aller Prozesse im Produktionskreislauf bis hin zu den Konsumenten. Es gilt, unsere Wirtschaft aus der analogen Gegenwart in die digitale Zukunft zu führen und für diese gewaltige Aufgabe werden viele hochqualifizierte Spezialisten gerade in den Bereichen IT und Software gebraucht.
Das Personalmanagement hat an dieser Stelle die elementare Aufgabe, geeignete Fachkräfte auf einem hart umkämpften Arbeitsmarkt zu finden und für das eigene Unternehmen zu begeistern. Auf dem Weg in die Arbeitswelt von morgen wird HR somit zum entscheidenden Erfolgsfaktor.
Allein, wo laufen sie denn? Natürlich, die Guten von heute sind in den sozialen Netzwerken aktiv und genau dort wollen sie gefunden werden. Da gibt es kein Vertun. Recruiting durch Social Media ist im Vergleich zu Tante Emmas Methoden folglich zielführender - gerade Großunternehmen haben dies bereits erkannt. Sie erhöhen über die sozialen Medien den Wettbewerbsdruck um die besten Talente, polieren dort ihre Arbeitgebermarke auf und investieren immer mehr Geld in diesem Bereich. Wer hier nicht mitzieht, verliert den Kontakt zu den wichtigen Zielgruppen.

Personalmanagement wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor

Kurzum: Moderne Wege des Recruitung werden spielentscheidend, die Zeitungsanzeige führt in die dritte Liga.  Stichworte wie Employer Branding und Social Media werden zum zentralen Schlüssel in Sachen Mitarbeitergewinnung.
Es erstaunt nicht, dass Unternehmen in Sachen Rekrutierung inzwischen verstärkt auf Eigenregie setzen – und auf entsprechende Marktplätze im Internet. Viele Betriebe bauen eigene Recruting-Teams auf und entwickeln eine interne, auf Social Media gestützte Strategie zur Gewinnung begehrter Fachkräfte.
Allerdings macht ein Facebook alleine keinen Sommer, nur ein intelligenter Mix aus verschiedenen Kanälen verspricht Erfolg. Der Aufbau und die Betreuung von einschlägigen Präsenzen in den sozialen Medien sowie die Kommunikation mit „Fans“ und „Followern“ kosten natürlich Zeit und Geld – strategisches Recruiting durch Social Media erfordert daher ein angemessenes Budget. Umso wichtiger ist es, diese Aktivitäten unter Kosten- und Nutzenaspekten zu steuern, denn nur aus messbaren Erfolgen können die richtigen Entscheidungen abgeleitet werden.
Ein guter Weg zur Steuerung der Social-Media-Aktivitäten unter Kosten- und Erfolgsgesichtspunkten ist die Auswahl und Definition geeigneter Key Performance Indikatoren (KPIs) sowie deren visuelle Darstellung durch ein so genanntes Dashboard – denn übersichtliche Grafiken verschaffen gleichermaßen Überblick und Argumentationshilfe.
Zu diesem Thema hat Professor Axel Wullenkord  von der Business and Information Technology School in Iserlohn das viel beachtete Papier „HR-Management in Zeiten von Industrie 4.0 mit Hilfe eines Social-Media Dashboards“ verfasst, welches in detaillierter Weise den Aufbau eines derartigen Instruments unter Berücksichtigung unternehmensindividueller Situationen anleitet.
Wullenkord empfiehlt in einem ersten Schritt ein „Basis-Dashboard“ mit bestimmten Spitzenkennzahlen und Kosteninformationen, welches anschließend schrittweise um weitere KPIs ergänzt werden sollte. Bewertungsgrundlage bilden zunächst globale Werte wie die durchschnittliche Dauer des Rekrutierungsprozesses oder die Markenstärke des Arbeitgebers, in einem Folgeschritt werden einzelne Kostenblöcke für Social Media differenziert, zum Beispiel die internen Personalkosten und die Aufwendungen für externe Dienstleister.
Richtig aufgebaut und auf die Besonderheiten des Unternehmens abgestimmt liefert ein solches Dashboard dem Management in Zahlen und Bildern eine sinnvolle und innovative Darstellung der Rekrutierungskosten pro Mitarbeiter und Kanal als wichtigen Gradmesser für die diesbezüglichen Leistungen von HR im Sinne des Unternehmenserfolges.

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