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HR data analytics

Wie gut kennen Sie Ihre Belegschaft?

Von ADP

21/05/2019

 
 

Ein zentrales System zur Erfassung von HR-Daten bietet praktisch unbegrenzte Möglichkeiten zur Analyse von Mitarbeiterdaten.

Die Digitalisierung hat unsere Welt grundlegend verändert. Unternehmen ohne Onlinepräsenz werden heute praktisch nicht mehr wahrgenommen. Wir alle hinterlassen im Internet leicht zugängliche Daten, die wertvolle Informationen liefern. Google und andere Unternehmen analysieren Ihren Browserverlauf mithilfe von Algorithmen und nutzen die Ergebnisse für personalisierte Werbung.

Diese Art der Analyse ist jedoch nicht auf Daten aus dem Internet und Social-Media-Profilen beschränkt. Auch die von der HR-Abteilung erfassten Daten können umfassende Erkenntnisse liefern, beispielsweise zu Leistung und Engagement auf Mitarbeiter- oder Unternehmensebene.

Laut Deloitte Insights bauen 69 % Prozent der Unternehmen umfassende Systeme zur besseren Analyse von Mitarbeiterdaten auf (siehe 2018 Global Human Capital Trends – People data: How far is too far?1). Mit einer HR-Suite finden Sie alle Mitarbeiterdaten, von Entgeltabrechnung und Zeitwirtschaft bis hin zu Leistungsbeurteilungen und allgemeinen demografischen Angaben, in einer zentralen Datenbank.

In nicht verknüpften HR-Systemen werden Mitarbeiterdaten möglicherweise an unterschiedlichen Orten gespeichert, was den Zugriff auf die Daten und die präzise Analyse erschwert.  Wenn Mitarbeiterdaten für einen Bericht zunächst aus verschiedenen Plattformen zusammengetragen werden müssen, erhöht dies die Kosten und die Analyseergebnisse stehen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die gewonnenen Erkenntnisse sind jedoch unverzichtbar für die Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens.

Die in der zentralen Datenbank einer HR-Suite gespeicherten Mitarbeiterdaten ermöglichen Unternehmen effiziente HR-Analysen sowie den Aufbau eines umfassenden Bestands an Mitarbeiterfeedback. Auf diese Weise erhalten Sie Informationen zur Mitarbeitererfahrung, anhand derer Sie Ihre Talentmanagementstrategie weiterentwickeln und Kompetenzlücken ermitteln können.

 

Qualitätsanalyse

Um die Unternehmensleistung zu steigern, benötigen Sie hochwertige Mitarbeiterdaten und präzise Analyseverfahren. Ausgehend von vorliegenden Mitarbeiterdaten können HR-Abteilungen das Verhalten von Mitarbeitern in bestimmten Szenarien vorhersagen und Maßnahmen ergreifen, die zu einer Leistungssteigerung beitragen.

„Auf der Basis von Daten zum Sozialverhalten einzelner Mitarbeiter können Vorgesetzte in Zukunft die Zusammenarbeit von Teams und mögliche Herausforderungen vorab simulieren. In Bereichen wie der Aufgabenzuweisung, der Ermittlung der Teamdynamik und der Auswahl von Führungskräften ist die Datenanalyse ein wertvolles Werkzeug, mit dem sich die Auswirkungen bestimmter Entscheidungen vorhersagen lassen“, so Himanshu Tambe, Managing Director bei Accenture Talent & Organization,  in der Onlineausgabe von The Telegraph2.

Unternehmen können nicht nur Daten aus dem eigenen Unternehmen erfassen und analysieren. Persönliche Daten aus Social-Media-Profilen und von Wearables können Aufschluss über das Befinden und das Verhalten von Mitarbeitern geben und Entscheidungsprozesse in Ihrem Unternehmen erleichtern.

Deloitte Insights zufolge verwendet die HR-Analyseabteilung von General Electric (GE) Mitarbeiterdaten, um Karrierewege von Mitarbeitern innerhalb des Unternehmens nachzuvollziehen und die „Verwandtschaft von Positionen“ zu ermitteln. Dank dieser Informationen lassen sich Mitarbeitern unabhängig von Geschäftseinheit oder Standort neue Karrierechancen im Unternehmen aufzeigen.1

 

Eine einzige Datenbank

Wenn Informationen aus mehreren Datenbanken zusammengetragen werden müssen, ist das nicht nur zeitaufwändig, sondern kann auch die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigen, da mitunter nicht alle erforderlichen Daten auffindbar sind. Wenn Sie hingegen ein Single System of Record für die HR verwenden, sparen Sie Zeit und haben stets Zugang zu allen Informationen.

Ein weiterer Vorteil der Arbeit mit einer zentralen Datenbank besteht darin, dass Sie Ihre Abfragen Schritt für Schritt verfeinern können, indem Sie verschiedene Fragestellungen testen. Die einzige Begrenzung Ihrer Analysekapazitäten besteht in der Art der erfassten − oder nicht erfassten − Mitarbeiterdaten.

Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass das Sammeln von Mitarbeiterdaten neben allen Vorteilen auch Risiken birgt. Sie sind verpflichtet, die Daten Ihrer Mitarbeiter zu schützen − dies gilt besonders für sensible Informationen wie z. B. Kontodaten. 2014 geriet der Elektronikkonzern Sony wegen eines Datenskandals in die Schlagzeilen. Hacker hatten Unmengen an vertraulichen Unternehmensinformationen veröffentlicht, darunter auch Mitarbeiterdaten.3

Glücklicherweise gibt es gesetzliche Vorgaben zum Schutz von Mitarbeiterdaten, an denen Sie sich orientieren können. In der Europäischen Union und auch in anderen Regionen sind Unternehmen verpflichtet, Daten zu löschen, sobald diese nicht mehr relevant sind. Selbst wenn keinerlei Bestimmungen zur Nutzung und Speicherung von Mitarbeiterdaten gelten, besteht die Hauptaufgabe der HR-Abteilung in der Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Belegschaft. Die sichere Speicherung von Mitarbeiterdaten sowie der verantwortungsvolle Umgang mit diesen müssen daher stets oberste Priorität haben.