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Zeiterfassungslösungen

Arbeiter oder Angestellter: Muss die Zeitwirtschaft differenzieren?

Von ADP

4/06/2019

 

Zeitwirtschaftslösungen sind unter Umständen nicht universell einsetzbar

In Advice to a Young Tradesman, Written by an Old One1 von Benjamin Franklin heißt es: „Denken Sie daran, dass Zeit Geld ist“. Tatsächlich haben Arbeitgeber stets nach Möglichkeiten gesucht, die Zeitwirtschaft zu verbessern.

Ein- und Ausstempeln hat sich erst mit der Industrialisierung durchgesetzt. In der Landwirtschaft waren die Arbeitszeiten stets von Jahreszeit, Wetter und Tageslicht abhängig. Die industrielle Fertigung dagegen ist unabhängig vom Wetter. Daher konnten sich neue Erfindungen wie Stempel- bzw. Stechuhren zur Arbeitszeiterfassung durchsetzen.

Das Ein- und Ausstempeln, im 20. Jahrhundert beispielsweise

bei der Arbeit am Fließband üblich, funktioniert heute nur noch in Bereichen, in denen Mitarbeiter ausschließlich nach den geleisteten Arbeitsstunden bezahlt werden. Heute stehen zahlreiche ausgeklügelte Lösungen zur Zeit- und Anwesenheitserfassung zur Verfügung. Die Stempelkarte wurde durch elektromagnetische Karten und Biometrie ersetzt. Die tatsächliche Anwesenheit von Mitarbeitern ist eine immer noch zuverlässige Kennzahl zur Bestimmung von Lohn und Zusatzleistungen.

Eine der wahrscheinlich größten Veränderungen des Informationszeitalters ist das Arbeitsverhältnis von Angestellten. Heute kann die Produktivität häufig nur schwer an den geleisteten Arbeitsstunden gemessen werden. Zeiterfassung und Anwesenheitsmanagement haben sich zu einem wichtigen Teil der Unternehmensstrategie entwickelt.

 

Produktivitätseinbußen aufgrund ungeeigneter Lösungen zur Zeit- und Anwesenheitserfassung

Neben Kostenkontrolle und wichtigen Entscheidungen bezüglich der Beschaffung müssen Unternehmen heute mehr für die Mitarbeiterbindung tun. Die Erwartungen von Mitarbeitern an ihren Arbeitsplatz (bei dem es sich nicht mehr um einen festen Ort handeln muss) haben sich geändert. Dies trifft insbesondere auf Angestellte zu.

Das Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD) betont in einem Bericht, dass „Entscheidungsträger und Beschäftigte besser zusammenarbeiten müssen, insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Optimierung der Karriereentwicklung
  • Flexibilisierung der Arbeit
  • Verbesserung von Linienmanagement und HR-Kapazitäten
  • Überprüfung von Arbeitsplatzgestaltung und Unternehmenskultur zur Vermeidung von übermäßiger Arbeitsbelastung sowie Stress
  • Förderung von Wohlbefinden und psychischer Gesundheit“2

Unzulängliche Dienste zur Zeit- und Anwesenheitserfassung helfen in keinen der genannten Bereiche weiter. Eine in Ihre HR-Suite integrierte Zeitwirtschaftslösung hilft Ihnen im Gegensatz dazu, die in den jeweiligen Bereichen aufgestellten Ziele zu erreichen.

Eine ungeeignete Zeitwirtschaftslösung kann Überarbeitung und schwindende Motivation der Mitarbeiter zur Folge haben. Auch Ihren Kunden entstehen womöglich Nachteile. Kunden erwarten heute detaillierte Berichte über die im Rahmen der Bearbeitung Ihrer Aufträge geleistete Arbeitszeit. Sie wissen, dass Arbeitszeiten aufgeschlüsselt werden können, und verlangen Informationen darüber, welche Arbeitsschritte wann ausgeführt wurden und wie viel Zeit jeweils erforderlich war.

Dabei interessiert Kunden vor allem, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Vor diesem Hintergrund verspricht die Überprüfung der eignen Arbeitsweise Vorteile. Mit Mobilgeräten und der Cloud benötigen wir nicht länger einen physischen Arbeitsplatz. Viele Unternehmen stehen modernen Konzepten wie Homeoffice, Gleitzeit, flexiblen Arbeitszeiten bzw. der Selbsteinteilung von Arbeitszeiten und Telearbeit offen gegenüber. Sie erhöhen die Effizienz eines Unternehmen, da Mitarbeiter dann arbeiten können, wenn sie am produktivsten sind. Dies wirkt sich auch positiv auf die Motivation aus. Geringerer Druck auf die Mitarbeiter und eine optimale Work-Life-Balance äußern sich in höherem Wohlbefinden und besserer psychischer Gesundheit. Das CIPD stellt darüber hinaus fest, dass „heute nur noch 45 % der Belegschaft vorwiegend am Unternehmenssitz arbeiten.“3 Die Work Foundation der englischen Lancaster University geht davon aus, dass bereits 2020 70 % der Arbeitskräfte flexibel arbeiten werden.4

Vor Kurzem hat die BBC über die Strategie von PwC zur Talentgewinnung berichtet. Um qualifiziertere Talente mit den unterschiedlichsten Hintergründen zu gewinnen, wird neuen Mitarbeitern eine flexible Arbeitseinteilung angeboten. Die Mitarbeiter entscheiden selbst, ob sie weniger Stunden in der Woche oder nur einige Monate im Jahr arbeiten möchten.5

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen bereits eine der zahlreichen auf dem Markt erhältlichen integrierten HR-Suiten implementiert haben, können Sie die Zeitwirtschaftsdaten in der gesamten HR-Abteilung nutzen. Greifen Sie auf aktuelle und präzise Daten für Analysen, Berichte und die Entscheidungsfindung zu, die sich auf Karriereentwicklung und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter auswirken.

 

Neue Konventionen

Früher besaßen Arbeiter ihren Blaumann und Angestellte ihr gestärktes weißes Hemd. Diese Definition ist heute nicht mehr gültig. Obwohl die meisten Angestellten und Freiberufler im Dienstleistungssektor tätig sind, wird unterschiedlich abgerechnet. Ein Architekt mit Krawatte wird anders bezahlt als eine Designerin mit Seidenschal. Die Bezahlung kann auf Stunden oder auf Projektbasis erfolgen. Teilweise wird auch ergebnisabhängig abgerechnet.

Für die Belegschaft von heute benötigen Sie moderne Zeitwirtschaftslösungen. Hierzu ein Auszug aus einem McKinsey-Bericht von 2017: „… große Umwälzungen stehen bevor − mit vielleicht schwerwiegenderen Folgen als dem Bedeutungsverlust von Landwirtschaft und produzierendem Gewerbe. Laut unserer Prognose müssen 75 bis 375 Millionen Arbeiter (3 bis 14 Prozent der globalen Belegschaft) bis 2030 die Berufsgruppe wechseln.“6

Heute zählen zu Angestellten und Freiberuflern nicht nur Anwälte und Buchhalter, sondern auch Datenanalysten, Spezialisten für digitale Transformation, UX-Designer und zahlreiche weitere Berufsgruppen mit unterschiedlichen Abrechnungssystemen.

Für Unternehmen jeder Branche gibt es geeignete Lösungen zur Zeit- und Abwesenheitserfassung, die flexible Arbeitspraktiken ermöglichen. Mit der Entscheidung für eine skalierbare und flexible Cloudlösung sind Sie für die Zukunft gerüstet. Profitieren Sie von Funktionen zur präzisen Rechnungsstellung und einem detaillierten Blick auf die Kosten. Minimieren Sie Compliance-Risiken.

Selbst wenn Sie nur nach einem einfachen Arbeitszeiterfassungssystem suchen, sollten Sie dennoch auf einfache Bedienbarkeit achten. Entscheiden Sie nicht nur anhand der Funktionen, die die Lösung bietet. Ziehen Sie auch den Bedarf Ihres Unternehmens in Betracht. Onlinerecherche zahlt sich aus. So finden Sie Dienste zur Zeit- und Abwesenheitserfassung passend zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Budget.