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Globalisierung

Verwerfungen auf dem Weltmarkt setzen Expansion auf die Agenda der HR

2/12/2019

 
 

Warum HR-Führungskräfte ambitionierter Unternehmen 2020 die Expansion ins Ausland voranbringen müssen

Von der Economist Intelligence Unit (EIU)

Aus globaler Perspektive sind die Aussichten für den internationalen Handel 2020 recht düster. Im Oktober 2019 hat die WHO ihre Wachstumsprognose für das Welthandelsvolumen im kommenden Jahr von 3 % auf 2,7 % gesenkt.

Selbst diese gesenkte Prognose setzt laut der WHO eine „Normalisierung der Handelsbeziehungen“ voraus. Die zunehmenden Spannungen im internationalen Handel, insbesondere zwischen den USA und China, haben nicht nur das Handelsvolumen verringert, sondern auch zu erhöhter Unsicherheit geführt, weswegen Unternehmen Investitionen häufig zurückhalten.

Bei genauerer Betrachtung lassen sich jedoch deutliche regionale Unterschiede feststellen. Die WHO erwartet beim Import in Industrieländer ein Wachstum von lediglich 1,2 %, bei den Entwicklungsländern soll dieses jedoch 4,3 % betragen. In Asien sollen die Importe um 3,9 % wachsen, in Süd- und Mittelamerika um 4,5 %.

Zusätzlich gibt es einige Faktoren, die der abschwächenden Wirkung der angespannten Handelsbeziehungen entgegenwirken. Zum einen bemühen sich Unternehmen bereits um die Diversifizierung ihrer Lieferketten, um so den Auswirkungen zu entgehen, die die weltweiten politischen Spannungen auf ihre gewohnten Handelswege haben. (Zudem eröffnet dies Chancen in noch unerschlossenen Märkten.) Zum anderen versprechen wirtschaftliche Maßnahmen wie Zinssenkungen in den USA, den Handel trotz aller politischer Unstimmigkeiten anzukurbeln.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Brexit und die Spannungen zwischen den USA und China etablierte Handelsrouten und Lieferketten voraussichtlich beeinträchtigen werden, dieser Strukturwandel neben allen Herausforderungen jedoch auch Chancen mit sich bringt.

 

Expansion ins Ausland

Ambitionierte Unternehmen werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit außerhalb ihrer herkömmlichen Kernmärkte umsehen.

Laut einer aktuellen Umfrage der Bank HSBC schätzen fast die Hälfte der 9000 befragten Unternehmen ihre Wachstumsaussichten optimistischer ein als im vergangenen Jahr. Der Studie zufolge sind international tätige Unternehmen zuversichtlicher als national agierende.

In der Umfrage der HSBC wird als Grund für den Optimismus am häufigsten die Erschließung neuer Märkte genannt. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Reaktion auf kurzfristige Zielsetzungen: Die Rankings der EIU bezüglich des Geschäftsumfelds zeigen seit 2010 eine allmähliche Vereinfachung der Geschäftstätigkeit auf globaler Ebene. Dies gilt insbesondere für Volkswirtschaften im Wandel, z. .B. Russland, Ungarn und Polen.

Insgesamt versprechen die Prognosen für 2020 und die Folgejahre neuen Schwung bei der internationalen Expansion, da Unternehmen nach neuen Wachstumschancen suchen. Dies bedeutet jedoch auch, dass sich HR-Führungskräfte auf Herausforderungen einstellen müssen, die eine wachsende internationale Belegschaft mit sich bringt. 

 

HR-Herausforderungen

Mitarbeiter sind die Basis aller Unternehmen – unabhängig davon, wie technologieorientiert und automatisiert diese auch immer sein mögen. Weltweit tätige Unternehmen beschäftigen Mitarbeiter unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Sprache, agieren in verschiedenen Rechtssystemen und müssen sich mit dem Risiko der wachsenden eigenen Komplexität auseinandersetzen.

HR-Führungskräfte müssen diese Herausforderungen bewältigen und sicherstellen, dass das eigene Unternehmen die besten Talente gewinnt und bindet, dass die Lohnkosten eingedämmt und dass HR-Prozesse weltweit befolgt werden.

Im Rahmen einer in Kürze erscheinenden und von ADP geförderte Studie der EIU werden HR-Herausforderungen im Zuge der internationalen Expansion sowie die Lösungsansätze von Unternehmen untersucht, die bereits erfolgreich im Ausland Fuß gefasst haben.

Ausgehend von einer Umfrage unter mehr als 1000 HR-Führungskräften aus weltweit expandierenden Unternehmen wurden im Rahmen der Studie das internationale  Recruiting, die Compliance in verschiedenen Rechtssystemen sowie kulturelle Unterschiede als größte Herausforderungen der HR bei einer internationalen Expansion identifiziert. Eine weitere Herausforderung stellen der höhere Bedarf an HR-Mitarbeitern sowie höhere Verwaltungskosten dar.

In der Studie wird zudem dargelegt, wie international tätige Unternehmen nach der erfolgreichen Expansion HR-Abläufe gestalten und Services anbieten. Die Ergebnisse dieser Studie sind besonders interessant für HR-Führungskräfte in Unternehmen, die die derzeitigen Umwälzungen in der Weltwirtschaft als Chance begreifen.