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Lösen Sie das Produktivitätspuzzle

 

29. Januar 2018

Die europäischen Regierungen und Unternehmen machen sich seit Jahren Gedanken über Produktivität, da ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu den eingesetzten Mitteln nicht mit dem Rest der Welt Schritt halten kann. Der Produktivitätszuwachs im Euro-Raum ist von 2 % im Jahr 1995 auf derzeit unter 0,5 % gefallen und liegt damit deutlich hinter dem der USA und anderer entwickelter Volkswirtschaften. 

Beim Produktivitätspuzzle spielen die Arbeitnehmer die entscheidende Rolle. Aus diesem Grund haben wir im Rahmen der Studie  The Workforce View 2018 Arbeitnehmer aus ganz Europa befragt, wie sie über ihre eigene Produktivität am Arbeitsplatz denken. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Punkt für viele Arbeitnehmer eine Herausforderung ist, denn jeder Fünfte gab an, dass er nur „gelegentlich“ die maximale Produktivität erreicht, und jeder Zehnte, dass er nur „selten oder nie“ mit höchster Produktivität arbeiten kann.

Aber die vielleicht aufschlussreichsten Erkenntnisse beziehen sich auf die Gründe für die Produktivitätsprobleme, denn als wichtigste Faktoren wurden schlechtes Management, ineffiziente Systeme und Prozesse sowie langsame und ineffiziente Technologie angegeben. Andererseits wurde der Einfluss durch Soziale Medien und Smartphones nur von einer kleinen Anzahl der Befragten genannt. 

 

Wie können Arbeitgeber Produktivitätshindernisse beseitigen?

  1. Konzentration auf Kompetenzen: Arbeitnehmer sind natürlich produktiver, wenn sie die für ihre Rolle optimalen Kompetenzen besitzen. Das erfordert ein strategisches Konzept beim Talentmanagement, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter optimal eingesetzt werden und regelmäßig weitergebildet werden, um eventuelle Lücken zu schließen.
  2. Investitionen in Manager: Beim optimalen Einsatz der Belegschaft spielen die direkten Vorgesetzten eine entscheidende Rolle, denn sie leiten und motivieren ihre Mitarbeiter entsprechend der Unternehmensziele. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass sie ihre Führungskräfte in der richtigen Weise auswählen, entwickeln und unterstützen, damit diese ihre Aufgabe erfolgreich erfüllen können.
  3. Geben Sie den Mitarbeitern Autonomie: Studien haben ergeben, dass Mitarbeiter zufriedener und produktiver sind, wenn sie mehr Autonomie und Kontrolle darüber haben, wie, wann und wo sie arbeiten. Arbeitgeber können dies fördern durch die richtige Balance zwischen der Vorgabe einer festen Struktur und der Entscheidungsfreiheit ihrer Mitarbeiter darüber, wie sie ihre eigene Arbeitsbelastung bewältigen.
  4. Die richtigen Tools: Technik kann die Produktivität steigern oder sie ausbremsen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Tools optimal zu den Aufgaben passen und regelmäßig aktualisiert werden. Produktivitätssteigerung erreicht man nicht dadurch, dass man härter arbeitet, sondern dass man intelligenter arbeitet. Wenn also langsame, veraltete Technologie den Fortschritt behindert, könnte es Zeit für ein Upgrade sein.
  5. Unterstützung durch die Personalabteilung: Unternehmensleitung und Manager müssen ihre Mitarbeiter optimal einsetzen. Unterstützung durch die HR-Teams ist dabei von entscheidender Wichtigkeit. Das beinhaltet Hilfestellung bei der Lösung von Konflikten und Orientierungshilfen bei der zeitaufwändigen Navigation durch das komplexe Arbeitsrecht.

Leider gibt es für die Lösung des Produktivitätspuzzles keine einfache Lösung, denn diese hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab und erfordert ein sehr differenziertes Vorgehen. Aber wenn man einen besseren Einblick in die Sichtweise der Mitarbeiter und in die wirklich entscheidenden Veränderungen hat, dann ist das zumindest ist ein sehr guter Anfang.

 

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