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Europäische Arbeitnehmer: Krankfeiern gehört dazu

Drei Viertel (74%) der Beschäftigten in Europa wollten in den letzten 12 Monaten mindestens einmal nicht arbeiten. Bei jeder/m Zehnten (10%) tritt dieser Wunsch mehrmals in der Woche auf. Dies ist wenig überraschend, da 41 Prozent der Befragten angaben, sie würden sich nicht darauf freuen, ihrer derzeitigen Arbeit nachzugehen.
 
Unternehmen laufen aber nicht nur Gefahr, dass MitarbeiterInnen ihre Arbeitszeit durch irreguläre Krankmeldungen reduzieren. Vielmehr ergab die Studie, dass zahlreiche Arbeitnehmer europaweit häufig erwägen, ihren Arbeitsplatz ganz zu verlassen. So denken 28 Prozent der Befragten - mehr als ein Viertel - in Abständen von einigen Monaten darüber nach, ihre aktuelle Stellung zu kündigen, bei 13 Prozent kommt dieser Gedanke sogar wöchentlich oder noch häufiger auf.
 
Die Einstellung zum "Krankfeiern" variiert regional. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass in Ländern, in denen Arbeitnehmer eher dazu tendieren, über eine Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses nachzudenken, auch die Akzeptanz von anlasslosen Krankmeldungen höher ist. Britische Arbeitnehmer weisen mit 19 Prozent den größten Anteil an Mitarbeitern auf, die mindestens einmal pro Woche darüber nachdenken, ihr Arbeitsverhältnis aufzulösen. In Italien sind dies 13 Prozent, in Frankreich 12 Prozent und in den Niederlanden lediglich 9 Prozent. Deutschland liegt im unteren Drittel mit 11% der befragten Arbeitnehmer, die mindestens wöchentlich daran denken ihren Job zu kündigen. Dafür haben 37% der deutschen Arbeitnehmer noch nie seit Beginn ihres aktuellen Arbeitsverhältnisses daran gedacht, ihre Beschäftigung beenden zu wollen.
 
Ähnlich verteilt sich die Akzeptanz irregulärer Krankmeldungen, die in Großbritannien bei 27 Prozent der befragten Arbeitnehmer, in Frankreich bei 23 Prozent und in Italien bei 20 Prozent vorhanden ist. In Deutschland sehen immerhin 45% es als absolut nicht in Ordnung an sich krank zu melden, ohne krank zu sein. Ähnlich wie in den anderen befragten Ländern ist auch in Deutschland die Zahl derer, die Krankfeiern in Ordnung finden, etwas höher als die Zahl derer, die dazu tendieren ihr Arbeitsverhältnis beenden zu wollen (21%). Dem entgegen finden sogar deutlich mehr als die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer es nicht in Ordnung krankzufeiern (61%).
 
Steven van Tuijl, ADP Managing Director Germany & Poland, zu den Ergebnissen der Studie: "Jede Abwesenheit von MitarbeiterInnen in ihrer regulären Arbeitszeit verursacht den Unternehmen Kosten, daher ist es vollkommen logisch, dass man Krankmeldungen ohne Krankheit vermeiden möchte. Arbeitgeber können selbst viel dafür tun, dass die Akzeptanz des Krankfeierns sinkt, denn oftmals sind es die unzufriedenen Arbeitnehmer, die irreguläre Krankmeldungen gutheißen. Gerade in Zeiten des politischen, wirtschaftlichen und technologischen Wandels sind Unternehmen auf eine verlässliche, konsistente und engagierte Belegschaft angewiesen. Daher muss die Unternehmensleitung echte Beziehungen zu ihren MitarbeiterInnen aufbauen, indem sie transparent agiert, um Vertrauen aufzubauen, sie aktiv unterstützt und ihnen das Werkzeug für eine Weiterentwicklung an die Hand gibt. Gelingt dies, wird sich nicht nur die Einstellung gegenüber Krankheitstagen verändern, sondern auch eine höhere Mitarbeiterbindung erreicht."
 
Zur Studie:
Die Befragung wurde online im April 2018 von ADP und Circle Research unter 2.518 Mitarbeitern in fünf Ländern (Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Niederlande und Italien) durchgeführt. Dabei wurde bei den TeilnehmerInnen ein repräsentativer Querschnitt auf Basis der Gesichtspunkte Alter, Geschlecht, Vollzeit- bzw. Teilzeitbeschäftigung, Gehaltsgruppe und Betriebszugehörigkeit ausgewählt.
 
Circle Research (circle-research.com) ist spezialisiert auf Untersuchungen im B2B-Bereich. Das Unternehmen mit Niederlassungen in London und New York hat sich zum Ziel gesetzt, seine Kunden dabei zu unterstützen, mehr über die Verhaltens- und Denkmuster von Entscheidungsträgern in Unternehmen zu erfahren.
 
Die vollständige Studie steht unter folgendem Link zum Download bereit:
https://finnpartners.box.com/v/People-Unboxed-DE

Kontakt für Medien:
Finn Partners DACH
Amy Cowan & Oliver Fischer
+49 (0) 69 348726 372 / 371
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